Wirkungsweise von Meditation

"Der wahre Wert eines Menschen ist in erster Linie dadurch bestimmt, in welchem Grad und in welchem Sinn er zur Befreiung vom Ich gelangt ist."

 

"Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen. Alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr."

 

"Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind, ist das Erleben im Mystischen. Aus ihm allein keimt wahre Wissenschaft. Wem dieses Gefühl fremd ist, wer sich nicht mehr wundern kann und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist bereits seelisch tot."

(Prof. Dr. Albert Einstein, theoretischer Physiker und Nobelpreisträger)

Über Meditation gibt es mittlerweile eine große Zahl von wissenschaftlichen Studien, insbesondere aus dem Bereich der Neurowissenschaften. Das Interesse an der Erforschung der Effekte von Meditation nimmt im Westen seit den 1980´er Jahren stetig zu. Immer mehr Hinweise auf die positiven körperlichen und geistigen Effekte von Meditation, welche in unterschiedlichen philosophischen und spirituellen Traditionen schon seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden bekannt sind, werden scheinbar auch allmählich von der westlichen Wissenschaft bestätigt.

Die nachfolgende Liste an veröffentlichten Studien soll Ihnen als Ansatzpunkt für Ihre eigenständige Informationssuche bezüglich der festgestellten Effekte von Meditation sein. Eine abschließende Beurteilung über Qualität und Aussagefähigkeit kann an dieser Stelle nicht übernommen werden. Die Schulmedizin und Schulwissenschaft erkennt die in den Studien enthaltenen Forschungsergebnisse in Teilen oder Ihrer Gänze sicherlich nicht an. Ich empfehle Ihnen sich nach Sichtung aller Ihnen zugänglichen Informationen Ihr eigenes Urteil zu bilden. Die unten aufgeführten Studien deuten darauf hin, dass Meditation die Neubildung von Nervenzellen in bestimmten Hirnarealen sowie die Nervenzellendichte im Neocortex (wo einige Wissenschaftler das Bewusstsein vermuten) erhöhen kann. Interessant, insbesondere in Hinblick auf unsere Probleme mit Demenz- und Alzheimererkrankungen in der modernen westlichen Welt, sind die Hinweise, dass Meditation offenbar den altersabhängigen Abbau der grauen Substanz im Gehirn aufhalten und sogar umkehren kann. Untersuchungen zeigen ebenfalls, dass Meditation die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit erweitern sowie positiven Einfluss auf das Schmerzerleben und das Immunsystem haben kann. Die Übung liebevoller Güte in der Meditation kann das Gefühl für soziale Verbundenheit und auch die Fähigkeit der Empathie erhöhen. Bemerkenswert sind auch die Erkenntnisse, dass bei Meditierenden die Aktivität von Hirnarealen, welche mit dem Erleben der Ich-Identität (Ego, Biografie) in Verbindung stehen, zugunsten von Arealen verschoben ist, die mit dem Erleben der aktuellen Befindlichkeit assoziiert sind. Aus Spiritueller Sicht ist das Auflösen des Ich-Gefühls ein wichtiger Schritt in die Transzendenz, die Non-Dualität oder geht mit dem Gefühl einher, mit allen und allem in der Welt verbunden zu sein.

 

Becker, D.E., Shapiro, D. (2007) Physiological Responses to Clicks during Zen, Yoga, and TM Meditation. Psychophysiology 18(6):694-699.

 

Bernardi, L., Sleight,P., Bandinelli, G., Cencetti, S., Fattorini, L., Wdowczyc-Szulc, J., Lagi. A. (2001) Effect of rosary prayer and yoga mantras on autonomic cardiovascular rhythms: comparative study. BMJ 323:1446.
 

Davidson, R.J., Kabat-Zinn, J., Schumacher J., Rosenkranz, M., Muller, D., Santorelli, S.F., Urbanowski, F., Harrington, A., Bonus, K., Sheridan, J.F. (2003) Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindfulness Meditation. Psychosom Med 65(4):564-70.

 

Dittrich, A., von Arx, S., Staub, S. (1985) International Study on Altered States of Consciousness (ISASC). Summary of the Results. German Journal of Psychology 9:319-339.

 

Farb, N.A., Segal, Z.V., Mayberg, H., Bean, J., McKeon, D., Fatima, Z., Anderson, A.K. (2007) Attending to the Present: Mindfulness Meditation Reveals Distinct Neural Modes of Self-reference. Soc Cogn Affect Neurosci 2(4):313-22.
 
Hölzel, B.K., Carmody,C., Vangel, M., Congleton, C., Yerramsetti, S.M., Gard,T., Lazar, S.W. (2011) Mindfulness Practice Leads to Increases in Regional Brain Gray Matter Density. Psychiatry Res 191(1):36-43.
 
Hölzel, B.K., Ott, U., Gard, T., Hempel, H., Weygandt, M., Morgan, K., Vaitl, D. (2008) Investigation of Mindfulness Meditation Practitioners with Voxel-based Morphometry. Soc Cogn Affect Neurosci 3(1): 55-61.
 
Hutcherson, C. A., Seppala, E.M., Gross, J.J. (2008) Loving-Kindness Meditation Increases Social Connectedness. Emotion 8(5):720-724.
 
Lazar, S.W., Kerr, C.E., Wasserman, R.H., Gray, J.R., Greve, D.N., Treadway, M.T., McGarvey, M., Quinn, B.T., Dusek, J.A., Benson, H., Rauch, S.L., Moore, C.I., Fischl, B. (2005) Meditation Experience Is Associated with Increased Cortical Thickness. Neuroreport 16.17 (2005): 1893–1897. Print.  Neuroreport 16(17):1893–1897.
 
Luders, E., Toga, A.W., Lepore, N., Gaser, C. (2009) The Underlying Anatomical Correlates of Long-Term Meditation: Larger Hippocampal and Frontal Volumes of Gray Matter. NeuroImage 45(3):672-678.
 

Nakata, H., Sakamoto, K., Kakigi, R. (2014) Meditation Reduces Pain-related Neural Activity in the Anterior Cingulate Cortex, Insula, Secondary Somatosensory Cortex, and Thalamus. Front Psychol 5:1489.

 

Pagoni, G. Cekic, M. (2007) Age Effects on Gray Matter Volume and Attentional Performance in Zen Meditation. Neurobiol Aging 28(10):1623-7.

 

Vestergaard-Poulsen, P., van Beek, M., Skewes, J., Bjarkam, C.R., Stubberup, M., Bertelsen, J., Roepstorff, A. (2009) Long-term Meditation is Associated with Increased Gray Matter Density in the Brain Stem. Neuroreport 20(2):170-4.


Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn, Molekularbiologe der University of Massachusetts, gründete zudem die renommierte Stress Reduction Clinic sowie das Center for Mindfulness in Medicine, Health Care and Society an der University of Massachusetts Medical School, wo er ein auf Achtsamkeits-meditation beruhendes Programm (MBSR) entwickelte, das weltweit an zahlreichen Kliniken und Einrichtungen zur Verringerung von physischen und psychischen Leiden eingesetzt und erforscht wird. Dieses Programm besteht weitestgehend aus Yogaübungen in Verbindung mit buddhistischen Meditationstechniken.

 

Kabat-Zinn, J., Lipworth, L, Burney, R. (1985) The Clinical Use of Mindfulness Meditation for the Self-regulation of Chronic Pain. J Behav Med 8(2):163-90.

 

Kabat-Zinn, J. (2006) Gesund durch Meditation: Das große Buch der Selbstheilung. Frankfurt am Main.

 

Koch, A. (2007) Mindfullness-Based Stress Reduction. Theoretische Betrachtungen und Metaanalysen zur klinischen Effektivität. Diplomarbeit, Friedrich Schiller Universität Jena.

 

Rosenzweig, S., Greeson, J.M., Reibel, D.K., Green J.S., Jasser, S.A., Beasley, D. (2010) Mindfulness-based Stress Reduction for Chronic Pain Conditions: Variation in Treatment Outcomes and Role of Home Meditation Practice. J Psychosom Res 68(1):29-36.

 

Prof. Dr. Herbert Benson, Kardiologe der Harvard University, gründete 1988 das Mind/Body Medical Institute (MBMI) am Massachusetts General Hospital und entwickelte die sogenannte Benson-Technik, eine Entspannungsmethode, die auf der Mantra-Meditation basiert und im klinischen Bereich gegen unterschiedliche Erkrankungen eingesetzt wird.

 

Esch, T., Fricchione, G.L., Stefano, G.B. (2003) The Therapeutic Use of the Relaxation Response in Stress-Related Diseases. Med Sci Monit 9(2): 23-34

 

Harrington, R. (2012) Stress, Health and Well-Being: Thriving in the 21st Century. Cengage Learning, S. 425.

 

Benson, H. (1975) The Relaxation Response. Morrow.

 

Fentress, F.W., Masek, B.J. (1986) Biofeedback and Relaxation-Response Training in the Treatment of Pediatric Migraine. In: Developmental Medicine and Child Neurology 28(2): 139–146.

 

Tyrer,P., Silk, K.R. (2008) Cambridge Textbook of Effective Treatments in Psychiatry. Cambridge University Press, S. 346.

 

Hinweis

Sowohl die Ausübung von Qi Gong als Selbstübeverfahren als auch externes Qi Gong (Qi Gong Healing), Tai Chi und Quantenheilung können verschiedene Transformationsprozesse auf körperlicher, emotionaler, mentaler und/oder spiritueller Ebene auslösen. Wenn Sie für sich selbst nicht entscheiden können oder unschlüssig sind, ob das Praktizieren von Qi Gong, Tai Chi, Meditation oder Quantenheilung aufgrund Ihrer physischen oder psychischen Verfassung für Sie richtig ist, halten Sie vor Aufnahme der Praxis zunächst Rücksprache mit Ihrem Arzt, Therapeuten oder Heilpraktiker. Ich biete keine medizinischen Ratschläge, Diagnosen oder Behandlungen im medizinischen Sinne an. Die von mir angebotenen energetische Verfahren und Bewusstseinstechniken aktivieren die Autoregulation Ihres Organismus, Ihre Selbstheilungskräfte und stellt keinen Ersatz für die Beratung und Behandlung durch einen qualifizierten Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten dar. Ich empfehle grundsätzlich keinen Abbruch von medizinischen oder therapeutischen Behandlungen und gebe keine Versprechen über die Wirksamkeit der von mir eingesetzten Methoden.

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